Ourtdoor? Und nun?

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Outdoor? Für alle, die noch raus dürfen!

Welche  Aktivitäten können wir draußen mit unseren Kinder machen?

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Hier eine kleine Ideensammlung für euch als Familie. Unsere Möglichkeiten sind derzeit begrenzt, aber wir haben immer noch viele Ideen. 

Outdoor Essen

Wann immer es möglich ist, esst draußen in eurem Garten oder auf dem Balkon. Verwandle das Essen in eine fröhliche Gelegenheit. Mache dir bewusst, dass dein Kind Erinnerungen sammelt, um sich in Zukuft an ihnen zu erfreuen. Ihr könnt auch auf dem Balkon eine Picknickdecke ausbreiten. Wer keine Möglichkeit hat draußen ein Picknick zu veranstalten, der Picknickt einfach im Wohnzimmer bei offenem Fenster. Lasst uns das Beste draus machen. 

Spiele:  

Brainstorming
Lasst die Kinder einmal erzählen, was sie schon über die Weide oder die Ameisen wissen. Wir können einfach mal zu hören und vielleicht bei dem ein oder anderen Begriff nachhelfen. 

Gedankenmalen
Die Kinder schließen ihre Augen und sollen dann die Landschaft, in der sie sich befinden beschreiben. Danach können die Kinder auch einmal einen anderen Ort mit geschlossenen Augen beschreiben. 

Sprachspaziergang
Sprecht doch mal 10 Minuten in einer anderen Sprache. Wir machen immer wieder solche Sprachspaziergänge, das ist für die Kinder interessant und man wiederholt immer wieder die gleichen Begriffe auf dem Weg. So prägen sich die Vokabeln gut ein. 

Gedichte
Man kann sich auch einmal die Zeit nehmen und draußen ein Gedicht vorlesen und lernen.

Outdoor Geografie

- Nutze die Position der Sonne, um über die Tageszeiten zu sprechen
- Bereite einfach Erklärungen vor, für Wolken, Regen, Nebel, die du verwenden kannst, wenn dein Kind danach fragt. 
- Himmelsrichtungen können immer wieder thematisiert werden: Wo ist Norden? Woran kann man das erkennen?
- Entfernungen: Wie weit ist der Berg entfernt? Wie hoch ist er? Man kann schätzen und später online oder auf einer Karte nachschauen. 
- Windrichting bestimmen: Von wo weht der Wind? Wo geht er hin?
- Mit einem Kompass* arbeiten: Wie funktioniert das genau? Ich würde keinen speziellen Kinderkompass nehmen. Die sind meistens teuer sind und funktionieren nicht so optimal. 
- Zeichnet eine Landkarte von der Nachbarschaft und nehmt sie mit nach draußen. Man kann sie auch laminieren, wenn man möchte.

Naturerfahrungen

- Besonders schön ist es, wenn man nebenbei die Namen der Pflanzen und Tieren in der eigenen Umgebung lernt. Alles was deinem Kind in die Hände fällt, darf und kann genauestens untersucht und erklärt werden. 
- Eine persönliche Verbindung zur Natur wird dein Kind ein Leben lang prägen und legt das Fundament für Naturwissenschaftliche Experimente.
- Lass deine Kinder Gräser und Kornpflanzen untersuchen
- Sucht Wildpflanzen und notiert euch, wo sie zu finden sind, das hilft euch in Zukunft, wenn ihr diese Pflanzen für bestimmte Zwecke benötigt. 
- Verwende einen Naturführer, um Pflanzen zu benennen. 
- Beginne mit einem Naturnotizbuch, da kannst du gepresste Blätter und Blüten hinein kleben und malen. 
- Gehe (im Winter) hinaus und „adoptiere“ 6 verschiedene Bäume. Schaut euch die Bäume genau an. Die kahlen Äste, den Stamm. Wenn dann im Frühling die Blätter kommen, kennen die Kinder bereits die Namen der Bäume und können die Blattunterschiedlichkeiten genau beobachten.
- Macht Notizen von den Veränderungen, die während der Jahreszeiten entstehen.
- Geht auch bei schlechtem Wetter raus. 
- Kreiert einen „Kalender der ersten Dinge“ in der Natur. Dort könnt ihr aufschreiben: Wann ihr den ersten Klee gesehen habt, den  ersten Schnee, die ersten gelben Blätter, die ersten Tulpen, erste Brombeere etc. 
- Schaut nach allen Tieren, die ihr finden könnt. Hasen, Eichhörnchen, Frösche, Ameisen, Insekten. Hebt Steine hoch. Beobachtet die Wege, die die Tiere gehen. Ermutige dein Kind die Tiere leise und aufmerksam zu beobachten.

 

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